Dr med. H.-V. HO

Priv.-Doz. Dr. med E. KELLER

Dr. med. J.-P.  WAKAT

Dr. med. G. HÖTTE

Computertomographie (CT)

 

Das Verfahren der CT beruht auf der Verwendung von Röntgenstrahlen, die elektronisch weiterverarbeitet werden. Sie hat ein sehr breites Einsatzspektrum.

Der Patient wird in dem Gerät liegend von einer Röntgenröhre, die ein Strahlenbündel aussendet, und einem Detektorsystem, das der Röhre gegenüberliegt, umkreist. Aus beinahe eintausend Richtungen können die Organe in jeder Schicht aufgenommen werden. Der Computer erhält hunderttausende von Meßwerten die er zu überlagerungsfreien Querschnittsbildern weiterverarbeitet. Die inneren Organe können mit dieser Methode erheblich besser dargestellt werden als mit dem konventionellen Röntgen.

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Fig 1. Mit freundlicher Genehmigung der Siemens AG
 

Große Körperabschnitte können in kürzester Zeit untersucht werden. Klarere Diagnosen sind möglich weil durch die besondere Aufnahmetechnik die Überlagerung von Organen, wie sie im Röntgenbild entstehen können, vermieden wird. Es ist möglich, dreidimensionale Darstellungen des untersuchten Bereiches zu erzeugen, indem die vorhandenen Daten nachträglich weiterverarbeitet werden. Ob z.B. Flüssigkeit, eine feste Gewebsstruktur oder Fettgewebe vorliegt, kann durch Dichtemesssung festgestellt werden. Sie kann  bei der Suche nach Blutungen und Verletzungen im Kopfbereich, bei vielen Fragestellungen im Bauchraum und Untersuchungen der Lunge so schnell und präzise entscheidende information liefern. Die CT ist auch bei Schlaganfällen und Unfällen unverzichtbar.


Durchführung der Untersuchung

Sie liegen während der Untersuchung auf einer Liege, die sich langsam in die ringförmige Öffnung des Gerätes hineinbewegt. Sie werden sich nicht eingeengtfühlen, auch wenn Sie an Angst vor engen Räumen leiden sollten. Über eine Wechselsprechanlage können Sie jederzeit mit dem Arzt oder der Röntgenassistentin sprechen. Je nach Aufwand dauert die Untersuchung 2 bis 10 Minuten. Es ist erforderlich, dass sie während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen.

 


Vor der Untersuchung

Keiner besonderen Vorbereitung bedürfen Untersuchungen des Kopfes, der Bandscheiben und des Skeletts.

Um den Magen-Darm-Trakt von den übrigen Organen abgrenzen zu können müssen Sie etwa 1-2 Stunden vor einer Untersuchung von Bauch und Becken 1-2l  Kontrastmittel trinken.

Um Blutgefäße, stark durchblutete Tumoren oder Entzündungen besser darstellen zu können ist es bei einigen CT-Untersuchungen erforderlich, ein Kontrastmittel auch zu spritzen.

Sie müssen schon bei Vereinbarung des Untersuchungstermines mit uns sprechen, wenn Sie auf Jod allergisch reagieren oder Probleme mit der Schilddrüse haben.  Den aktuellen Kreatininwert benötigen wir bei Patienten mit Verdacht auf eine Nierenerkrankung und bei Patienten, die älter sind als 50 Jahre.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Sie vor der Untersuchung eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen. Nüchtern müssen Sie in der Regel nur vor Untersuchungen des Bauchraumes sein. Notwendige Medikamente können Sie einnehmen.

 

Diagnostik

radiologie

 

Die bildgebenden Verfahren in der diagnostischen Radiologie helfen dem Arzt bei der Entscheidung zur Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen.

Radiologie

Bei den radiographischen Verfahren (auch als „konventionelles Röntgen“ bezeichnet) werden Abbildungen des Körpers mit Hilfe von Röntgenstrahlen erstellt. Diese Verfahren haben weiterhin einen festen Stellenwert. 

Aber es kommen auch andere Verfahren ohne Röntgenstrahlen zur Anwendung: Ultraschall und Kernspintomographie  (siehe unsere Leistungen). Von Computer- und Magnetresonanztomographie bis hin zur Mammographie.

Neuroradiologie

Die Neuroradiologie ist ein Teilbereich der Radiologie und beschäftigt sich mit der Diagnose und der minimal invasiven Behandlung von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems.

 

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Information & Beratung

Wir bieten Information und Beratung für Patienten und Ärzte. Der rasante technische Fortschritt in der Medizin wirft immer neue Fragen auf. Sprechen Sie uns an...

 

 

Vorsorge

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